28.11.2007

Spekulatius

Die Saison ist hochoffiziell und mit  fast ununterbrochenem feierlichem Mampfen seit gestern eröffnet. Lies ich mich doch im Supermarkt meines naja Vertrauens wäre zu viel gesagt, also meines Nachhauseweges dazu verleiten eine Schachtel Mandelspekulatius zu erwerben. Dieser Schachtel folgte heute auch gleich eine Gewürzspekulatiuspackung. Knusper, knusper und mmmmh, mmmmh, mmmmh! Nur die Entscheidung, welche Sorte als nächstes dran ist gestaltet sich als störend…

24.11.2007

Bilderantworten

1. Alter am nächsten Geburtstag
1.jpg

2.Wo ich gern mal hinfahren würde
2.jpg

3. liebster Ort
3b.jpg

4. liebster Gegenstand
4.jpg

5. Lieblingsessen
5.jpg

6. Lieblingstiere
6.jpg

7. Lieblingsfarbe
7.jpg

8. Geburtsort
8.jpg

9. Stadt in der du lebst
9.jpg

10. Name eines früheren Haustieres
10.jpg

11. Name einer vergangenen Liebe
11.jpg

12. Spitzname des besten Freundes
12.jpg

13. Screenname
13.jpg

14. Vorname
14.jpg

15. zweiter Name
15.jpg

16. Nachname
16.jpg

17. schlechte Angewohnheit
17.jpg

18. erster Job
18.jpg

19. Vorname meiner Großmutter
19.jpg

20. Lieblingsfach in der Schule
20.jpg

J***** macht mich hirntot.

18.11.2007

vergänglich

Es ist Sonntag, das allein ist ja schon schlimm genug, aber es ist Sonntagabend und zwar halb elf. Wo ist mein Wochenende hin? Wie kann so viel Zeit mit so wenig Tätigkeit schon verbraucht sein? Weshalb passiert das am laufenden Band, Woche für Woche? Und was kann ich dagegen tun? Müde bin ich auch schon wieder, also Feierabend jetzt & Tschüß Wochenende, wir sehen uns nach fünf langen Tagen wieder!

1. Liebstes Weihnachtslied? ‘Kommet ihr Hirten’
2. Outing: Wann fängst Du an mit Weihnachtsdeko? Ich hab keine
3. Kaufst Du Dir einen eigenen Adventskalender? Kaufen? Lass das nicht meine Mutter wissen, dass so etwas möglich ist! Ich erwarte in den nächsten zwei Wochen ein Paket und da ist er dann drin, mein Adventskalender, mit viel Liebe von meiner Mutter zusammengebastelt. (Meiner Meinung nach ist der Adventskalender, in der oben beschriebenen Form, mit das wichtigste am ganzen Fest!)
4. Weihnachtsbaum? Zu Hause, ja. Aber ich bring traditionellerweise (seit einigen Jahren) die Szaloncukorka mit.
5. Weihnachtsgans? Noch nie. Aber Heilig Abend gehört die heimische Küche mir allein, das ist herrlich: ich wähle das Menü aus, ich koche es und der Rest muss es essen (und selbstverständlich ausnahmslos grandios finden)
6. Drei Nüsse für Aschenbrödel? Nicht nur zu Weihnachten, wunderschöner Film!
7. Heiligabend-Ritual? Geschenke auspacken!
8. Weihnachtstage-Ritual? Essen, zu den Großeletern fahren, essen, Kekse vernichten, essen, lesen, Geschenke ‘ausprobieren’
9. Hast Du Geschenkwünsche geäußert und berechtigte Hoffnung auf Erfüllung? Ich habe zwar noch keine Wünsche geäußert in diesem Jahr, aber berechtigte Hoffnung auf Erfüllung besteht zweifelsohne in jeglichem erdenklichen Fall. :)
10. Größter persönlicher Weihnachtswunsch (abgesehen von Gesundheit, Weltfrieden etc. ;o)? Ein Pony! Nein, bloß nicht, wie gesagt, noch bin ich wunschlos
11. Welchen Musiker/Schauspieler/berühmten Menschen würdest Du gerne zur Weihnachtsfeier einladen? Zu der im Institut? Na den Sándor natürlich!
12. Würdest Du Weihnachten lieber in der Karibik feiern? Nein.
13. Weihnachten mit Großfamilie (Oma, Opa, Onke, Tante..alle) oder Kleinfamilie (Mama, Papa, Kind)? Kleinfamilie (is doch viel kuschliger)
14. Lieblings-Plätzchen? Die Reihe wäre endlos, aber am meisten Spaß beim Backen machen auf jeden Fall Butterplätzchen, weil man da so viele schöne Ausstechförmchen zur Auswahl hat und hinterher noch mit allem möglichen verzieren kann. Und wenn die Backlust irgendwann nachlässt, dann macht man einfach schnell Terrassenplätzchen draus. Außerdem schmeckt der Teig roh vorzüglich!
15. Schon Geschenke gekauft? Die Planphase hat bereits begonnen, zur Tat schreite ich wohl ab übernächster Woche.
16. Würdest Du Weihnachten lieber abschaffen, ersetzen? Auf keinen Fall.

(endlich hab ich mal eins deiner Stöckchen gefangen, ich hoffe es macht Freude das Ergebnis zu lesen, Frau miniszterelnök :) )

17.11.2007

Schnaps macht…

…dass man den Bus in die falsche Richtung nimmt. Eine einfache, kleine Handlung, aus einem Moment der Unachtsamkeit erwachsen, die zu bestimmten Tages- bzw. eher Nachtzeiten den Heimweg um 2 1/2 Stunden verlängern kann. Gääähn.

Mancher mag ja behaupten, ich habe mich damit gequält. Aber das stimmt nicht. Ich hab nur’ ne Weile gebraucht. Aber ich fand es nach anfänglichen Problemen – ich gebe zu, dass wir uns erst anfreunden mussten! – ein schönes und spannendes Buch. Die Taschenbuchausgabe verrät mit ihrem Erscheinungsbild nicht gerade sofort die 795 Seiten, die in ihr stecken. Und es steckt wirklich viel drin, auch wenn ich die ein oder andere Passage als leichte Durststrecke empfand. Im Allgemeinen kann ich jedoch sagen, macht die mitreißende Schilderung der teilweise unvorstellbaren Ereignisse das mehr als wett! Es geht um das Glück, das Glück des Menschen. Konkret im Frankreich des frühen 19. Jahrhunderts, doch es geht dabei genauso um unsere Zeit. Die Komponenten, die unser Leben prägen und bestimmen sind unverändert und dann wieder doch ganz anders – in unseren Augen. Ich bin froh darüber, dass Buch als junger Mensch gelesen zu haben, so konnte es noch seine erschütternde Kraft entfalten. Von der jugendlichen Unbeschwertheit über die Wissenschaft, die Freundschaft, die Poesie, die Provinz sowie die Stadt, den Journalismus, die Politik, die Mode, die Liebe, das tägliche Brot und die Justiz, all jenes gewürzt mit dem ‘Zufall’, zeichnet Balzac eine Gesellschaft der allgegenwärtigen Machtkonstellationen, mit ihren Irrungen und Wirrungen, welche die jugendliche Unerfahrenheit immer aufs Neue in ihren Strudel reißt und somit zu tilgen sucht. Sucht sie (die jugendliche Unerfahrenheit) bei alledem doch nur nach ihrem eigenen Glück.

Die Vorratsdatenspeicherung ist also beschlossene Sache. Schließlich muss Papa Staat sich ja um seine Schäfchen kümmern – nein, viel besser: Er beschützt sie. Vor Terroristen, Sexualverbrechern und jeglicher Gewalt überhaupt. Ja, auch vor den Rauchern. Aber was ist mit den Verkehrsteilnehmern die nicht so umsichtig und immer hellwach sind und nicht in jeder Sekunde 100%-ig richtig reagieren und agieren? (Welcher MENSCH kann das schon von sich behaupten, und hat trotzdem einen Führerschein?) Da kann doch was passieren, wer passt denn da auf?! Ach ja, die Schilder und die Radarfallen. Trotzdem gibt’s Verkehrsunfälle, und genauso kann man auch die Datenspeicherung missachten und umgehen. Sofern man möchte. Also erfasst die Vorratsdatenspeicherung nur die Menschen, die unschuldig sind? Ja wozu brauchen wir sie dann? Ja klar, zum Schutz. Und um in Sicherheit leben zu können. Na, dann ist ja alles klar: Überwachung und die Behandlung als potentielle Gewalttäter machen uns frei! Unser lieber Papa Staat, soo fürsorglich und umsichtig. Ach was, alles nur EU-Vorschrift und Papa Staat unschuldig, selbst nicht mündig und evtl. gar nicht mal gewillt diese achso lästige Forderung erfüllen zu müssen? Wenn das mal nicht an verwirrende, fadenscheinige Ausreden erinnert, was da alles auf der Pro-Seite aufgelistet wird… Mein persönliches Lieblings-Pro der ganzen Geschichte ist ja: „Überwachung ist nur ein geringfügiger, kaum merklicher Eingriff.“ Na dann schlucken wir das wohl mal brav.
Ähm, was ist eigentlich mit dem ‘netten Onkel von nebenan, der die Kinder misshandelt’ – schickt der vorher ‘ne sms?

02.11.2007

Wettbewerb

Ich suche nach der optimalen Lösung. Mein Problem: Ich brauche Bücherregale. Meine sind voll. Na gut, so ein bis zwei Reclam-Heftchen passen hie und da vielleicht noch in klitzekleine Zwischenräume, aber das war’s. Als essentielle Einrichtungsgegenstände sehe ich meinen Schreibtisch, meinen Kleiderschrank und mein Bett an. Die Heizung kann ich leider auch nicht einfach aus der Wand reißen. Ans Kopf- sowie ans Fußende des Bettes kann kein Regal, dann nämlich Brandgefahr, wegen des gut mittig im Raum platzierten Heizkörpers. Viel mehr Möglichkeiten bietet mein 12qm-Areal dann leider auch nicht mehr. Mein Vorschlag ist es, das Bett in den Raum zu rücken, das Nachttischschränkchen (ist das nich eh bloß Staubfänger, wenn man’s mal genau nimmt?) zu verkaufen und die Regale (da passen sicher zwei hin!) an die freigewordene Fläche zu stellen. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, es könnte noch bessere Möglichkeiten geben. Wer kann sie mir verraten? Ein Anbau is nicht möglich, da unser 20er-Jahre-Häusle dann wahrscheinlich ziemlich einknickt auf der Nordseite… Wer mir die optimale Lösung liefert, erhält ein Exemplar des Buches, welches als erstes in der neuen Konstruktion seinen Platz erhält. Wer allerdings den Vorschlag liefert, einfach einen Regalboden neben/über/unter/vor/hinter den anderen, an jeder freien Wandstelle anzuschrauben, der komme doch gleich selbst vorbei und tue dies eigenhändig. (Viiieeel Spachtelmasse und noch mehr Zeit nicht vergessen! ;) ) Ich bin gespannt, ob der Dinge die da kommen, und lese bis dahin fleißig, denn alles was in Gebrauch ist, nimmt keinen Lagerplatz im Regal ein.

PS: die Tauglichkeit einer Idee zur optimalen Lösung des Problems wird von einer fachkundigen und unabhängigen *räusper* Jury beurteilt

Wordpress Schneesturm mit Unterstützung von nksnow