weitere Trends
Da mach ich doch spontan auch mal mit:
Tagelang 25° mit Endlossonnenschein ist in, heute Abend Regen bei 11° zum OpenAir-Programm out.
Vor lauter Leselust und guten Büchern nicht mehr zum Wäschewaschen, Essenkochen und Hausarbeitenanfertigen kommen ist in, ganz genau zu wissen, nicht alle Bücher, die man auf dem Buchfestival sieht, mitnehmen zu können absolut out und deprimierend.
Die ersten kleinen Erfolge einheimsen ist in, langsam merken, dass das Semester ein Ende haben wird, out.
Ganz viel spannende Sachen unternehmen, die Liste der zu erledigenden Museums-, Theater- und Opernbesuche stetig zu verlängern ist unumstritten in, müde sein umso mehr out. (Komparativ zu out = ??? – outiger?)
Und: überraschende neue Jobangebote sind der Trend des Tages!
auf, auf zum fröhlichen Picknick
Nun war ich ja weiß Gott schon oft und durchaus teilweise lang genug am Stück in dieser Metropole und habe es doch noch nie geschafft, zwei – zumindest für mich, aber auch laut Reiseführer – wichtige Punkte anzusteuern: den Gellért und den János hegy. Fangen wir mit dem kleineren an! Und zwar heute! Die Provianttasche ist gepackt, die Verabredung mit der Freundin getroffen, der Plan lautet: auf der einen Seite ruff uff den Berg auf der anderen wieder herunter. Irgendwo dazwischen gibt’s ein Picknick. Geplant haben wir bei Regenwetter, pünktlich heute morgen mit dem Augenaufschlag strahlte die Sonne nur so vom Himmelsblau herab, die Vögel tirilieren um die Wette, 23° die Prognose (Sonnencreme einpacken!) – Hach, ich freu mich! Ein Film ist eingelegt, hoffe dass die Digicam auch noch einen Platz im Rucksack findet, dann gibt’s heut abend hier auch Beweisfotos Anschauungsmaterial.
Picknick und Rucksack sind ja, finde ich, recht eigentümliche Wörter, immer wenn ich die schreibe, fühl ich eine gewisse Abneigung, nicht dem Gegenstand an sich gegenüber, aber dem Wort. Ich würde sagen, da muss ne Alternative her! Wie wär’s denn mit Wiesenschmaus (aber die Wiese will ich nicht essen!) und für den Rucksack? Rückentasche? – Lassen wir das!
Einen schönen, sonnigen, fabelhaften Tag an alle!
finnougrischer Joghurt
wer lange abtaucht,
auf den wartet am Ende wohl gleich Blogger-szoliales-Umfeld-Pflegearbeit: Ansku wirft nen Stock nach Südosteuropa – er ist angekommen!
1. Setze einen Link zu der Person, die Dir das Stöckchen zugeworfen hat.
2. Erwähne die dazugehörigen Regeln in Deinem Blog.
3. Erzähle von Dir sechs unwichtige Dinge/Gewohnheiten/Macken.
4. Gib das Stöckchen am Ende Deiner Antworten an 6 Leute durch Verlinkung weiter. (schau mer ma)
5. Hinterlasse bei der jeder der gewählten Personen einen Kommentar in ihrem Blog/Website, wonach Sie “getagged” wurden.
Nummer eins is erledigt, aber Regeln? Ich kenn keine Regeln…
Also weiter bei Nummer drei, ja jetzt geht’s aber los, mal schaun:
1) Ich lass immer (ansonsten bin ich ja eher nicht so penibel konsequent – zählt das jetzt schon als punkt 2??) also wirklich immer, den letzten Schluck Kaffee in der Tasse
3) wenn mir langweilig ist, lackiere ich meine Fußnägel
4) ha, meine neueste Gewohnheit: ich zelebriere beinah allmorgendlich ein zweigängiges Frühstück (bis vor zwei Monaten habe ich das Frühstücken kategorisch abgelehnt), erster Gang ist ein Keks, Sonntags auch mal zwei und danach Müsli mit frischen Früchten vom zöldség-bácsi und Joghurt
5) ich nehm die Treppe, nich den Aufzug (wirkt das sportlich? bin ich in keinster weise!)
6) ich kann nicht mal eben schnell einkaufen, ich muss immer alles genau anschauen, mir unzählige Gedanken zu Produkten machen, die ich eh nicht kaufe und schauen, ob’s heut was gibt, was gestern noch nicht da war oder einfach nur entspannen, während ich an den Regalreihen auf und ab gehe
Meine Verlinkungen werden nie und nimmer sechs ergeben, wenn man sie zusammenzählt, aber ich geb mein bestes, da wäre mein Bruder, aber der hat ja keinen Blog, sondern ne schlichte Internetseite, dann die apeshow, die selbstverständlich doppelt zählt und schließlich die sich im koma befindende tiefschlafphase – dat war’s!
un wer erklärt mir jetz was “taggen” ist?
Zum Tag der Dichtung
Eine kleine Festtagsrede sozusagen… Vorweg: vor zwei Tagen wurde die Zentralheizung des József-Attila-Wohngebietes, IX. Bezirk Budapest abgeschaltet. Ich frage mich, ob dieses Datum wirklich so willkürlich gewählt wurde wie es scheint, oder ob es doch mit den 20-24° der letzten Tage in Zusammenhang steht… Das Wetter verleitet natürlich zum Müßiggang an der frischen bzw. versmogten Großstadt Luft – hier ein kleiner Trost für alle, denen es genauso ergeht: Der Drehbuchentwurf zeigt deutlich auf, dass man es auch noch zu etwas bringen kann, wenn der erste richtige Beruf erst im Alter von 34 Jahren ergriffen wird. Andererseits denkt man speziell heute an einen, der dieses Alter nie erreicht hat und trotzdem sehr großes vollbrachte. Hier Wünsche des heutigen Geburtstagskindes:
SZERETNÉM, HA VADALMAFA LENNÉK! |
Szeretném, ha vadalmafa lennék!
Terebélyes vadalmafa;
S hogy testemből jóllakhatna
Minden éhező kis gyermek
Árnyaimmal betakarva.
Szeretném, ha vadalmafa lennék
S minden egyes árva gyermek,
Ha keserű könnye pereg,
Felkeresné s könnyeivel
Öntözné meg a tövemet.
Szeretném, ha vadalmafa lennék,
Mi ha majd egykor kiszárad
És a tél apó kivágat,
Lángjaival felszárítná
Könnyeit a bús árváknak.
S ha csakugyan vadalmafa lennék,
Volna öröm a földön és
Sehol semmi bú, szenvedés
S a mosolygó fejeket nem
Bántaná az elköltözés.
1921. ápr. 12.


