hüpfhüpfhüpf
Mit neuem Rock um die Beine wehend packe ich meinen Koffer Rucksack für die Wochenendreise ins verschneite (?) Schwabenland zur liebsten Freundin dort – isch freu misch riesisch!
*allerhand Geschenke dürfen nicht vergessen werden…
3°
Bitte, darf ich schreien?
auf besonderen Wunsch,
dem ich gerne nachgehe, kommt hier noch ein kurzes Feedback zu der bereits erwähnten Autorenlesung letzte Woche. Ingo Schulze, den ich ja schon im Rahmen der Ungarischen Buchmesse getroffen und dem ich auch dort gelauscht hatte, kam in unsre Stadt. Dort las er nun aus dem Buch vor, zu dem er damals noch fleißig am Balcsi Land & Leute erforscht hatte. Mir gefiel die Lesung wieder ziemlich gut und vor allem seine offene Art, auf alle Fragen des Publikums ausführlich (auch andere interessante Aspekte, leicht abschweifend, beleuchtend) zu antworten. Die Geschichte von Adam und Evelyn ist, an die Geschichte Adam und Evas geknüpft, Motive aus der Bibel tauchen im ganzen Werk immer wieder auf, werden auf verschiedene Weise eingebracht. Das Paar lebt in Ostdeutschland, sie will rüber, er eigentlich nicht und die Beziehung läuft eben auch nicht so heiter flüssig rosarot. Der alljährliche typische DDR-Urlaub am Balaton bringt einige Veränderung in der beiden Leben und irgendwann steht quasi die Entscheidung zwischen Liebe und Wohnort im Raum, die Mauer fällt und wie es ausgeht, weiß ich nicht. Find ich sehr gut, dass er so viel vom Ende preisgegeben hat, dass es nicht ganz klar wurde, wie es wirklich ausgeht. In einer Szene geht’s um Leberkäs mit süßem Senf – er meinte da habe er sich schon gefreut, die hier vorzulesen… war auch zum Schmunzeln. Abschließend noch zu sagen bleibt mir, dass ich als Student auf die Taschenbuchausgabe warte. Die gebundene Ausgabe hat 304 Seiten, ist im Berlin Verlag erschienen und kann für knapp 20 Euronen erworben werden. Das Buch stand auch auf der Shortlist des dbp.
Glückwünsche
zu einem fröhlichen Dienstag! (Nicht nur für Montagshasser und solche, die es werden wollen, sondern für alle.)
*fällt ins Bett
ernüchternd
so ein grauer Montagmorgen, nach durchfeiertem Wochenende. Nur gut, dass es Kaffee, Yoga & Sauna gibt an solchen Tagen!
*zurück ins Bett oder doch noch mit der Arbeit anfangen?
fröstelchen
Gestern Abend zum ersten Mal den Wintermantel hervorgekramt um unverfroren zur Autorenlesung und wieder zurück zu gelangen. Eine Mütze hätte ich allerdings auch gebrauchen können…
Wie wäre es mit einer Abstimmung zur Sinnlosigkeit und absoluten Überflüssigkeit des Winters? Um das erwünschte ein repräsentatives Ergebnis zu erlangen, sind all jene stimmberechtigt, welche Kälte, Schneematsch, nasskalte Füsse, die stickige Pestluft in überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln und Hörsäälen ohne Fenster, alle Klammottenschichten ab der dritten “Zwiebelhaut”, rote Nasen, rissige Haut im Gesicht, an den Händen und den Beinen, Schnee, der nicht an Weihnachten fällt, Schnupfen, Husten, Skilaufen, Radfahren auf vereisten Radwegen und zugefrorene Schlösser so sehr hassen wie ich. Es ist doch wirklich unglaublich, dass der Sommer höchsten zwei Monate, der Frühling immerhin drei und der Herbst bloß ein bis zwei Monate dauern, während der Winter dafür gleich mal fünf Monate am Stück bekommt. Der Winter gehört abgeschafft! auf drei Wochen reduziert! Während dieser Wochen darf es niemals nicht regnen und nur am Ende, nämlich pünktlich am 24. Dezember schneien. Silvester fällt somit in den Frühlingsanfang, der Mai wird gemeinsam mit Juni, Juli und August zum Hochsommer ernannt, und ab Oktober herrscht bis zum 5. Dezember goldener Herbst; mit einigen Schmuddeltagen, die man zu Hause bei dampfendem Tee und Glühwein mit einem guten Buch verbringt.
*legt sich den Handcrem-Vorrat für die folgenden fünf Monate an
sie ruft
ein neuer tag
alles gut und schön, ja, genau wie ich es mag und jetzt geht’s raus in den Tag & in den herrlich warmen Sonnenschein
*tirilirilirili
**wünscht euch allen auch viel tirilirili heute!
doch bloß ratlos
nachdem mal kurz alles kopfüber und drüber lief, kann ich mich jetzt sogar wieder bei mir anmelden, habe die neuen Monsterchens freigeschaltet (manuell – danke, du blödiserver!) und jetzt mach ich den Rechner einfach aus für heute und schmolle munter weiter. Dabei war das Wetter heute durchaus sommerlich mit angenehmen 20°…
*mantra: morgen wird alles schön und gut
ratlos machtlos
ein leicht resigniertes Wort zum Dienstag hier heute:
zum einen bewegt sich der neue Lieblingstuzki nicht mehr (was er heute Morgen fleißig tat),
zum andern klappt das mit den Monstis nicht und
zum letzten bin ich jetzt müde – so!
*stampft mit dem fuß auf
**zieht schnute (lange schnute)


