06.08.2009

ungeahnte Höhen

habe ich heute erklommen und mal eben Latex kennengelernt, installiert und bereits ein feines Dokumentchen gestartet. Alles zur Vorbereitung auf ein kommendes großes und zwei, drei zeitlich noch davor liegende kleine Projekte. Mit einer gehörigen Portion Respekt und doch auch weichen Knien setzte ich mich heute an meinen Schreibtisch und legte munter drauflos. Die Installation verlief ohne Komplikationen und schon nach wenigen Minütchen hatte ich ein Testdokument mit Überschrift und zweizeiligem Text inklusive Schriftgrößenunterschiede fabriziert. Das ermutigte mich enorm, mich auch gleich an etwas richtiges zu wagen, mit komplexerer Form und wichtigem Inhalt. Kann das nur weiterempfehlen, das Ergebnis ist hervorragend und wem es schon immer Freude bereitete, seine schriftlichen Arbeiten erstmal – diesen Vorgang zelebrierend – ausgiebig herzurichten, vorzubereien, zu gestalten & konstruieren, dem wird die schöne Zeit der Vorbereitung aufs eigentliche Schreiben so sicher noch mehr Freude bescheren. Anzumerken bleibt, dass ich noch keine Tabellen & Grafiken eingefügt habe, die Handhabung bisher allerdings so praktisch und logisch finde, dass es mir in keinster Weise davor graut, auch das bald zu wagen. Eine kleine Einführungslektüre hatte ich als Hilfestellung natürlich zur Hand.

07.07.2009

merke:

wird der King of Pop beerdigt fahre den ganzen Tag mit weit geöffneten Fenstern und voll aufgedrehter Anlage ständig um den Block und spiele all seine großen Hits in der Endlosschleife!

20.06.2009

Für N. und V.

Viel Erfolg wünsche ich euch für diesen und die kommenden Tage, ihr seit großartig und immer auch bewundernswert für mich gewesen und ich bin mir sicher, dass ihr das bleiben werdet. Ich denke an euch, alles Gute!

26.05.2009

frischer Wind

Was da gerade durch den Garten und zartberoste Häuserecken fegte, glich eher einer steifen Brise, wie man sie an der Nordsee gar nicht ausreichend bekommen kann. Im gemütlichen Inneren des Häuschens räumte Frau Phistame – sich von Blitz & Donner Ablenkung versprechend – den großen Schreibtisch auf Blätterstapel auf dem Schreibtisch hin und her. Im Inneren der Frau Phistame verlangte es sie ganz dringlich nach frischem Wind, Abwechslung, neuem Tapetenantsrich – et voilá: bunt auf tristem Hintergrund, der dafür schick angeordnet auftritt und gut voneinander abgegrenzt die kleinen Beiträge, die es ab und zu noch gibt, präsentiert. Bis zum nächsten Bloggeburtstag konnte diesmal nicht gewartet werden, aber Frau Phistames Ungeduld ist ja allseits bestens bekannt.

01.05.2009

Mai, Mai, Mai!

Ich liebe diesen Wonnemonat! Und ich wüsste wirklich herzlich gerne, wo ich drei Monate Mai am Stück beantragen kann. Diese fabelhafte Gewissheit, die mich zu Beginn des Mais erfüllt, jeden einzelnen Tag etwas wundervolles zu erleben, die ist einfach unglaublich. Heute gab es ein Begrüßungs-Obazda-Sit-in im Biergarten unseres Vertrauens, morgen geht es zum Friseur und übermorgen grabe ich mich mit dem neuen Spaten im Garten weiter. Die Berge von Arbeit, die täglich weiter ins unermessliche wachsen sind zwar schlimm, aber nicht so schlimm wie im Juni, Juli, August, September, oder gar im November, Dezember, Januar, Februar, Märts oder April. (Ha, wer entdeckt ihn, den kleinen Fennougriafehler, der sich eingeschlichen hat?) Es blüht, es duftet, es leuchtet es rauscht und summt und macht die Sonne auf meinem Gesicht scheinen. Lieber, lieber Mai, ich freu mich auf unsre gemeinsame Zeit. Ich hab dich lieb ♥

08.03.2009

Vorsicht: Genus

Lieber phistame,

XY gratuliert heute von Herzen allen Frauen zum Internationalen Frauentag…

03.02.2009

Baby-Tragetasche

Heute, nachdem ich seit über einem Jahr schon endlich mal ne Tasche für das Baby, meine Kamera, kaufen wollte stand ich tatsächlich vor einem überaus netten Schnäppchenangebot und habe natürlich prompt spontan zugegriffen.

Ich habe eine Baby-Tragetasche – ab sofort wird das Baby täglich mit rumgeschleppt, juhuu!

*hüpft im Freudenskreis

01.01.2009

gut, besser,

am Neujahrsmorgenmittag bei wundervollem Flauscheflocken-Schneefall erwachen und gleich ‘ne Runde weiterschlafen…

Frohes Neues euch lieben Lesern und einen gemütlichen Start in das so schön leise anbrechende Jahr 2009!

Natürlich auch nicht zu vernachlässigen heute: Happy Suomi!

Bei uns kommt der Nikolaus am 6. abends, wenn es dunkel ist (und hoffentlich draussen schneit). Das liegt daran, dass er jahrelang wirklich zu uns ins Wohnzimmer kam, aus seinem goldenen Buch vorlas, ich mich tierisch vor ihm erschreckte und in die schützenden Arme meiner Mama flüchtete, er aus dem großen Jutesack Geschenke für mich zauberte (Eltern, Paten, Großeltern hatten ihm das zugesteckt, wie ich mittlerweile vermute) und dann verabschiedete er sich mit erhobenem Finger, damit ich auch im nächsten Jahr schön brav sei. Einmal hatten meine Eltern die tolle Idee, das alle zusammen bei ihren Eltern gemeinsam feiern könnten. Nun leben meine Großeltern mütterlicherseits in einem Dorf, in dem auch der Knecht Ruprecht (bairisch der Krampus) mit dem Nikolaus unterwegs ist. Der hat mich dermaßen verstört und ich hatte solch große Angst, dass es mich recht gewesen wäre, die beiden wären mit Sack und Pack wieder verschwunden, hätten auch die Geschenke wieder mitgenommen, wenn mir diese grausige Gestalt bloß nix tut (dabei war der nichmal annähernd so schlimm wie die typische bayrische Folterversion). Mein großer Cousin war aber ganz mutig – und wie ich fand doch etwas zu spitzbübisch vorlaut – und so beschäftigte sich der Knecht Ruprecht eher mit ihm (der merkte wohl auch, dass ich kreidebleich mit Tränen in den Augenwinkeln bibbernd im hintersten Winkel der Küche auf der Eckbank mich zu verstecken suchte) und am Ende lief alles soweit gut und wir bekamen auch diesmal (brav wie wir ja immer waren ;) ) unsere Presente überreicht.
Viel angenehmer war da doch der Nikolausausflug zur Schwester meines Vaters in einem anderen Jahr, denn da lag Schnee, der Nikolaus kam mit zwei goldglitzernden Engelchen in einem Pferdeschlitten (so richtig mit Kufen, über die verschneiten Straßen!) angereist und das war einfach unglaublich märchenhaft schön. Seit einigen Jahren (als auch die jüngste von uns bemerkt hatte, dass dieser Mann unterm Kunstbart Papas Feuerwehrkumpanen verdammt ähnelte) kommt er nich mehr persönlich rein in die gute Stube, sondern füllt die Stiefel, die auf der Treppe oder im Hof bereitstehen. Doch klopft er jedesmal kräftig an die Türe, als Zeichen dafür, dass es jetzt soweit ist. Merkwürdigerweise hört die Mama das immer als erste, obwohl sonst meine Schwester und ich die spitzesten Ohren in der Familie haben…

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