28.11.2009

schönste Freude

nordsee9

ich will nordsee!

22.11.2009

a tribute to muse

22.06.2009

joi- & happiness

Ich liebe es einfach unglaublich, jeden Tag mit dieser wundervollen Stunde des Kaffeetrinkens zu beginnen: völlig benommen Kaffeepulver in die Maschine zu schütten, allmählich gemeinsam mit der Maschine den Kreislauf anzuschmeißen und dann in aller Ruhe die ersten heißen Schlücke zu genießen – hach, fast wie candy mountain, charly!

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und ich will Nordsee!

16.06.2009

kleine Abendmusik

Jazziges aus Ungarn, von einer sehr netten Dame namens Veronika Harcsa.

01.06.2009

nachruf

auf den lieben Mai:
Du bist der Beste, das ist ja klar und eine weitere schöne Seite an dir ist, dass man sich bei dem schweren Abschied von dir doch frohen Herzens auf 3 – 4 weitere schöne Monate freuen kann, bevor es wieder winterlich wird :)

01.05.2009

Mai, Mai, Mai!

Ich liebe diesen Wonnemonat! Und ich wüsste wirklich herzlich gerne, wo ich drei Monate Mai am Stück beantragen kann. Diese fabelhafte Gewissheit, die mich zu Beginn des Mais erfüllt, jeden einzelnen Tag etwas wundervolles zu erleben, die ist einfach unglaublich. Heute gab es ein Begrüßungs-Obazda-Sit-in im Biergarten unseres Vertrauens, morgen geht es zum Friseur und übermorgen grabe ich mich mit dem neuen Spaten im Garten weiter. Die Berge von Arbeit, die täglich weiter ins unermessliche wachsen sind zwar schlimm, aber nicht so schlimm wie im Juni, Juli, August, September, oder gar im November, Dezember, Januar, Februar, Märts oder April. (Ha, wer entdeckt ihn, den kleinen Fennougriafehler, der sich eingeschlichen hat?) Es blüht, es duftet, es leuchtet es rauscht und summt und macht die Sonne auf meinem Gesicht scheinen. Lieber, lieber Mai, ich freu mich auf unsre gemeinsame Zeit. Ich hab dich lieb ♥

21.04.2009

Geständnis

Ja, ich geb’s zu – die meisten werden es sich eh schon gedacht haben -, so lange war ich natürlich gar nicht im Urlaub. Aber das fabelhafte sommerliche Frühlingswetter an und um Ostern war einfach nicht anders als in unserem Garten zu ertragen. Da sich Beet umgraben, Kräuter säen, Pflänzchen pikieren und Gartenbadewannenspaß nicht mit bloggen vereinbaren lassen wollten, blieb es hier so still. Außerdem kann ich momentan irgendwie keine Fotos hochladen (sollte ich vielleicht doch mal auf wp 2.7.1 aktualisieren???), was die Blumenpracht des Gartens und die Einzigartigkeit unserer Ostereier leider nicht ins angemessene Licht rücken lässt.
Paris war wirklich ein Fest, wenn auch erstmal nicht für’s Leben, denn so leicht lebt es sich da ohne viel Geld mittlerweile leider nicht mehr. Aber die Stadt & ihre Atmosphäre sind unglaublich und als genüge das nicht schon, haben sie auch noch die schönste Buchhandlung, die man sich nur erträumen kann. Ich konnte nicht umhin, mir Ulysses im Original und mit Stempel zu kaufen… In Gedanken kehre ich täglich zu ihr zurück. Als Ausgleich könnte ich vielleicht endlich mal Zeit in der Münchner Buchhandlung Lehmkuhl verbringen, die haben ja zumindest auch ein Klavier.
Jetz is aber endgütlig Schluss mit der Taugenichtsrumlümmelei – das Semester geht sofort in die Vollen. Deshalb geht’s gleich auch wieder ans Vokabeln büffeln und Grammatiktheorien kennenlernen.

* erwartet den Expressversandungarn, der von heut auf morgen die nützlichen Bücher für’s Studium direkt an die Haustür bringt

Neue Süchte braucht das Land die phistame! Das geht bekanntlich recht schnell, da ich so begeisterungsfähig bin. So denn auch in diesem Fall: eines schönen Morgens kommt ein in schlichtes Papier geschlagenes Päckelchen für den Angebeteten durch den Türschlitz und da stecken sie drin: alle 30 Twin Peaks Folgen und der Film! Ich bin nach wenigen Minuten des Pilots hin und weg und will gar mehr, mehr, mehr!

Mein heimlicher Lieblingscharakter ist ja Nadine, einfach super! Alle SATC-Anhänger werden – genau wie wir – mit Entzücken den ersten Auftritt von Special Agent Cooper wahrnehmen. Aber mehr verrate ich nicht, denn man muss es einfach sehen!

Wir leben seit mehr als drei Jahren in dieser Stadt und somit auch zum ersten Mal in diesem doch leicht von unserer Heimatkultur abweichenden Bundesland. Im Supermarkt um die Ecke versuchten wir seitdem in regelmäßigen Abständen Bauchspeck zu kaufen. Da wir ihn in keinem der zahlreichen Regale finden konnten, fragten wir beim Fachpersonal nach. Aber immer erhielten wir die gleiche verneinende Antwort und nach unseren Beschreibungen des gesuchten Produkts einen Verweis auf Schinken. Wir wollen keinen Schinken, Bauchspeck ist was anderes! Wir wunderten uns auch nicht schlecht, dass die Leute sich das gerade hier entgehen lassen, passt es doch super zur regionalen deftigen Küche. Naja, wir gaben jedenfalls nicht auf. Heute haben wir dann nach drei Jahren und einigen Monaten des Ausharrens erfahren, wo der Hund begraben liegt: der Einheimische nennt den Bauchspeck Wammerl! Wieder ein Stück Kultur erarbeitet, ein neues Wort einer Fremdsprache kennengelernt und ich gebe zu, es ist verdammt süß und analog zum Schwammerl leicht im Kopf zu behalten.

Diese nette Geschichte nehme ich mal zum Anlass, ein kleines Quiz zu meiner Muttersprache zu starten und frage nach der hochdeutschen Bezeichnung für Latwerge – und freue mich auch über alle anderen regionalen Formen, die dasselbe benennen.

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