Verwöhnprogramm
Schritt eins: ein süßer Start in den Tag – duftet soo toll!
Sparflamme
Und auch die nur ganz schwach. Ich hab keine Lust mehr… Aber ich habe Glück, denn im Seminar fängt heut der Referatszyklus an, das heißt ich bekomme 3 spannende unterschiedliche Themen kurz und prägnant nähergebracht. Und danach heißt es auch schon Wochenende, diesmal ohne Frühaufstehen, Arbeiten und Stress, sondern ganz entspannt mit Geschenke einpacken, Kleinigkeiten die noch fehlen besorgen, ein Abend in der griechischen Taverne mit der liebsten großen Schwester und erneutem Bazarbesuch. Dazwischen wird geschlafen und gelesen – Belletristik!
Weihnachtszeit
oder besser Vorweihnachtszeit. (Anm. d. Verf.: ist nicht gleich Adventszeit, da diese erst mit dem ersten Adventssonntag beginnt, die (Vor-)Weihnachtszeit hingegen beginnt nicht zu einem exakt festgelegten Zeitpunkt.) In diesem Jahr befiel mich die gemütliche Stimmung der Vorfreude, der Kekse, des Geschenkeaussuchen und der heißen Schokolade sehr früh. Alles fing damit an, dass ich den sonst so verhassten Winter mit seinem Schnee kaum erwarten konnte und ihn immer noch nicht wieder weghaben möchte. Das Gegenteil ist der Fall: ich will mehr, mehr, mehr davon! Jetzt steht die Geschenkeliste, Adventskalender sind beinah fix und fertig hergerichtet, die erste Weihnachtsbäckerei ist auf Freitag festgesetzt, zwei Geschenke schon besorgt, ein Adventskranz muss noch schnellstens her, vielleicht auch mal zwei, drei Dekosachen – he, sollte ich am Ende auch noch das Basteln anfangen?!? Heute das Ticket zum heimischen Weihnachtsbaum besorgt (man muss ja rechtzeitig planen um die Sparangebote zumindest teilweise zu erhaschen) und kurz darauf festgestellt: Ich befinde mich wohl ziemlich allein in diesem zauberhaften Zustand der Oh-bald-schenk-ich-allen-tolles-und-wir-essen-buntverzierte-Kekse-Glückseligkeit. Aber der rest der Welt wird schon bald merken, wie schön es auf meiner Weihnachtsglitzerwolke funkelt und dann wird die Vorfreude und der Genuß dieser stressigen und trotzdem manchmal so herrlich ruhigen Zeit (mehr Schnee, bitte!) wachsen und alle erfreuen.
*steckt den Anflug der Pathetik wieder in die Tasche und verschliesst sie gut
Der perfekte Samstagvormittag
semilang ausschlafen, vom Duft frischgekochten Kaffees ins Wohnzimmer gelockt werden, Kaffeeschlürfen, Tee aufgießen, Deheleff an und Zeit ung lesen – herrlisch! Wenn es nächste Woche dann noch selbstgebackene Kekse und mehr T(ee) gäbe, wäre ich noch dankbarer.
Und zum Schonnenscheinwetterchen heute für alle hier noch ein kleines Liebesliedchen.
Mitbewohner zugelaufen
Alos, das blaue ist meine Sofakuscheldecke. Da drauf lag heute Abend ‘Katzi’, die – wie wir vermuten – Katze aus der näheren Nachbarschaft. Heute kam sie, wie bereits einige Male zuvor bei uns ins Haus gestiefelt, doch machte sie es sich zuerst unten auf der Couch bequem und hielt Nickerchen und anschließend schien sie sich so zu Hause zu fühlen, dass sie bis nach oben ging und sich direkt meine Kuscheldecke unter die Nägel Krallen riss. Die süße Schnurremurremieze wollte einfach nicht mehr gehen. Sie hat den Tatort mitangeschaut, wollte auf unsere Pizzateller springen und schlief letztendlich tief und fest auf dem Teppichboden. Bei dem Versuch, sie hinauszutragen war sie so verkuschelt, dass sie kaum vom Arm runterwollte und als das dann klappte, bezog sie die Papiermüllkiste als ihr Lager. Was tun wir jetzt bloß? Raus in die Kälte mit dem armen Kätzlein? Aber wir können auch nicht einfach so eine wildfremde Katze behalten… Futter haben wir schließlich auch nicht für sie (aber viel Zuneigung!). Wir haben sie dann in der Kiste raustragen wollen, doch dann hockte sie noch lange vor der Tür und blickte uns mit großem, erwartungsvollem Blick durch die Scheibe an. Wenn sie morgen früh wieder da hockt, dann ist mein Herz restlos erweicht, das sag ich euch! Vielleicht hat sie nämlich gar kein richtiges Zuhause, wo sie sich bei uns so wohl fühlt (sie hat auch weder Tatowierung noch Chip).
*miau miau miau
wer will fleißige Handwerker sehn?
Der muss in mein Zimmer gehn… Gestern beim Möbelschweden gewesen und das hat sich heute auch ohne H.ornb.ach so richtig nach “mein Projekt” angefühlt. Gleich nach dem Frühstückskaffee mit Lakkahillo-Brötchen (toll, dass Schweden gleich neben Finland liegt!) ging es an die Arbeit und ich habe dann doch einige Zeit geschraubt und gehammert bis die drei Prachtkerle mit dem Namen Billy hübsch nebeneinander und vor allem UM DIE ECKE rum standen. Mit dem Ergebnis, dass der schmale Kleiderschrank nun der kleinen Bücherwand weichen musste, da die Schweden wohl der Meinung sind, dass so ne Eckkonstruktion gleichmässig auf beiden Seiten im 45°-Winkel stehen soll. Ohne diese nordische Pingeligkeit hätte das alles locker gepasst und dafür nich ganz so adrett ausgesehen. So sieht es aber auch wirklich wunderhübschst aus und die lieben Bücher, die bereits einziehen durften, sind sehr glücklich in ihrem neuen Zuhause. Wie ich die Pullis und T-shirts wieder frohgelaunt bekommen soll weiß ich derzeit allerdings noch nicht so genau… Das stört mich heute aber nicht mehr im Geringsten. Ich will einfach nur noch, dass es dunkel wird damit ich mit der tollsten Deckenfluter/Leselampe für 2,99€ gemütlich im Bett lesen kann ohne die Buchstaben im Schummerlicht lange entziffern zu müssen. Jetzt kann meinetwegen auch der SchmuddelHerbst kommen.
*knips an – knips aus – knips an – knips aus …


