habe ich mich gestern doch gefragt, warum man nicht für die Blu-ray Disc – analog zur DVD – die Abkürzung benutzt…

18.01.2009

rostbraten

my love

Wir leben seit mehr als drei Jahren in dieser Stadt und somit auch zum ersten Mal in diesem doch leicht von unserer Heimatkultur abweichenden Bundesland. Im Supermarkt um die Ecke versuchten wir seitdem in regelmäßigen Abständen Bauchspeck zu kaufen. Da wir ihn in keinem der zahlreichen Regale finden konnten, fragten wir beim Fachpersonal nach. Aber immer erhielten wir die gleiche verneinende Antwort und nach unseren Beschreibungen des gesuchten Produkts einen Verweis auf Schinken. Wir wollen keinen Schinken, Bauchspeck ist was anderes! Wir wunderten uns auch nicht schlecht, dass die Leute sich das gerade hier entgehen lassen, passt es doch super zur regionalen deftigen Küche. Naja, wir gaben jedenfalls nicht auf. Heute haben wir dann nach drei Jahren und einigen Monaten des Ausharrens erfahren, wo der Hund begraben liegt: der Einheimische nennt den Bauchspeck Wammerl! Wieder ein Stück Kultur erarbeitet, ein neues Wort einer Fremdsprache kennengelernt und ich gebe zu, es ist verdammt süß und analog zum Schwammerl leicht im Kopf zu behalten.

Diese nette Geschichte nehme ich mal zum Anlass, ein kleines Quiz zu meiner Muttersprache zu starten und frage nach der hochdeutschen Bezeichnung für Latwerge – und freue mich auch über alle anderen regionalen Formen, die dasselbe benennen.

Natürlich auch nicht zu vernachlässigen heute: Happy Suomi!

28.11.2008

Wochenende

.

04.11.2008

Randnotiz

Der tägliche Kampf gegen das eiserne Verlangen des Körpers nach Winterschlaf wird ausgefochten.

*gääähn

dem ich gerne nachgehe, kommt hier noch ein kurzes Feedback zu der bereits erwähnten Autorenlesung letzte Woche. Ingo Schulze, den ich ja schon im Rahmen der Ungarischen Buchmesse getroffen und dem ich auch dort gelauscht hatte, kam in unsre Stadt. Dort las er nun aus dem Buch vor, zu dem er damals noch fleißig am Balcsi Land & Leute erforscht hatte. Mir gefiel die Lesung wieder ziemlich gut und vor allem seine offene Art, auf alle Fragen des Publikums ausführlich (auch andere interessante Aspekte, leicht abschweifend, beleuchtend) zu antworten. Die Geschichte von Adam und Evelyn ist, an die Geschichte Adam und Evas geknüpft, Motive aus der Bibel tauchen im ganzen Werk immer wieder auf, werden auf verschiedene Weise eingebracht. Das Paar lebt in Ostdeutschland, sie will rüber, er eigentlich nicht und die Beziehung läuft eben auch nicht so heiter flüssig rosarot. Der alljährliche typische DDR-Urlaub am Balaton bringt einige Veränderung in der beiden Leben und irgendwann steht quasi die Entscheidung zwischen Liebe und Wohnort im Raum, die Mauer fällt und wie es ausgeht, weiß ich nicht. Find ich sehr gut, dass er so viel vom Ende preisgegeben hat, dass es nicht ganz klar wurde, wie es wirklich ausgeht. In einer Szene geht’s um Leberkäs mit süßem Senf – er meinte da habe er sich schon gefreut, die hier vorzulesen… war auch zum Schmunzeln. Abschließend noch zu sagen bleibt mir, dass ich als Student auf die Taschenbuchausgabe warte. Die gebundene Ausgabe hat 304 Seiten, ist im Berlin Verlag erschienen und kann für knapp 20 Euronen erworben werden. Das Buch stand auch auf der Shortlist des dbp.

18.10.2008

ich mag

dies Lied momentan sehr & die Frau und das Video finde ich auch gut

*tanzschritt tänzelnd durch die wohnung

nicht vergessen: heute 22.30 Uhr im Zweiten, die Diskussion aus gegebenem Anlass: deutscher Showmaster vs. MRR! Laut Programmdirektor ist der Sender empfänglich für Kritik und räumt ihr, so wörtlich, gerne Zeit ein. Aber eben doch nur ‘ne halbe Stunde… naja, man soll ja eh nie länger als ‘ne halbe Stunde fernsehen pro Tag, wie meine Mama schon immer sagte :)  Damals lief wenigstens noch Hallo Spencer zur Kinderprimetime um 18 Uhr auf’m Dritten (und gleichzeitig dem höchsten Programm). Anschließend wurde das Knöpfchen oben auf der Fernbedienung (die, nebenbei bemerkt, recht übersichtlich war) gedrückt und man konnte gemütlich bei Tee ein Tier- oder Abenteuerbuch lesen – hach, das war’n noch Zeiten.

*verärgert, da Lieblingskindersendung nur noch sonntags früh um sieben läuft

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